International Energy and Ressource consulting
International Energy and Ressource consulting

Consulting for international energy projects

 

 

 

EnergieEffizienzProdukte zukünftig zentraler Ergebnisbeitrag

 
Energie-Effizienz wird das zentrale Thema für die Energieversorgung der nächsten Jahrzehnte werden. Die kurz- bis mittelfristig zu erwartende Verdopplung der Primärenergiepreise klassischer Energieträger wird eine Revolution in Energie-Effizienz-Techniken auslösen. Wir beobachten derzeit noch die ersten Schritte dieser Entwicklung.
 

„Technische“ Entwicklungen sind schon bald produktliche Notwendigkeit
 
Die Primärenergiepreisentwicklung wird massive Investitionen in Energieeinsparung (insbesondere Gebäudehülle und Prozesstechnik) und damit verbunden einen drastisch sinkenden Verbrauch (insbesondere beim Wärmebedarf, aber auch bei Strom und Kälte) induzieren so Autor und Berater Johannes Michael Grothoff.

Durch diesen deutlich sinkenden Wärmebedarf werden nachhaltige technische Veränderungen in der Erzeugungs- und Versorgungsstruktur eintreten. Der sinkende Bedarf je Objekt wird wieder häufiger die Frage nach Nahwärmekonzepte zur Vermeidung derzeit noch ineffizienterer Kleinfeuerungsanlagen aufwerfen. Johannes Michael Grothoff: "Dort wo Nahwärmekonzepte aus technischen, finanziellen oder organisatorischen Gründen nicht realisiert werden können, wird die Nachfrage nach Umwandlungstechniken für geringe Heizmengen (z. B. Mikrogasturbine) die Entwicklungen in diesem Bereich deutlich stärken."

Wahrscheinlich und ebenso bereits heute zu beobachten ist, dass immer mehr Gebäudeversorgungskonzepte die Kombination verschiedener Energieträger und Umwandlungstechniken benutzen, so ist ein verstärkter Einsatz von EEG-Komponenten (Solarstrom auf dem Dach, Wärmepumpe etc.) zu erwarten.

 

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„Heizen mit Strom“ wird wieder ökonomisch und ökologisch sinnvoll werden. Insbesondere die „Nachspeichertechnik“ wird in neuem technischen Gewand, zum Beispiel als Direktspeicher, eine Renaissance erleben. Strombasierte Anwendungen werden zu Lasten klassischer Wärmeenergieträger (Gas und Öl) deutlich am Markt gewinnen, sie dienen als Speicher für unstete Einspeiser. Der zentralen Steuerung dieser Anwendungen (Stichwort Smart-Metering) wird maßgebliche Bedeutung bei sicherer und ökonomisch kluger Energieversorgung zukommen.

Neben dezentralen Effizienzmaßnahmen werden ebenso „zentrale“ regenerative Erzeugungsanlagen (On-/Offshore Wind, Wasserkraft, Welle, Sonne in ertragsstarken Regionen (Süditalien, Spanien, Sahara mit HÜG- Übertragungstechniken)) immer wirtschaftlicher werden. Sie gehören somit ins Erzeugungsportfolio (entweder in „einfachem“ Bezug oder als Eigentümer) eines EVU.
 

 

 

Exkurs: Ein kleines Rechenmodell zur Energiekostensenkung für den Endkunden

Möchte ein EVU seinem (Privat-) Kunden eine Senkung des Strompreises um nur 1 Ct./kWh anbieten, müssen durchschnittlich nachhaltig ca. 3,8 % der Gesamtkosten (ohne Steuern und Abgaben) pro Jahr eingespart werden. Um den Wärmepreis um 1 Ct./kWh günstiger zu gestalten, müssen durchschnittlich nachhaltig ca. 6,2 % der Gesamtkosten (ohne Steuern und Abgaben) pro Jahr eingespart werden.

 

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Strom- und Gasversorger müssten also insgesamt ihre Kosten um ca. 10 % reduzieren, wenn sie ihren Kunden Strom und Gas um jeweils 1 Ct./kWh günstiger anbieten wollten!

Gelingt es aber, dem Kunden Maßnahmen zu verkaufen, um seinen Energieverbrauch um ca. 3–4 % zu senken, kommt beim Kunden der gleiche Effekt an. Gelingt es, den Verbrauch um ca. 6–7 % zu senken und wird nur der Vorteil aus den 3–4 % weitergegeben, kann das EVU die entstehenden Deckungsbeitragsverluste aus der Absatzreduzierung kompensieren.

 

Politische Entwicklungen
 

Eine Reihe von Themen aus dem Bereich Energie-Effizienz ist prädestiniert für eine EU-weite Koordination meint der erfahrene Unternehmer Johannes Michael Grothoff, somit ist es hochwahrscheinlich, dass sich die verschiedenen Institutionen auch dieses Themas annehmen werden.

Zu erwarten ist eine EU-weite Förderung von Energie-Effizienz-Maßnahmen, die geschilderten Handlungsbedarfe im Industrie- und Privatbereich gelten ja nicht nur in Deutschland, sondern in sehr vielen Ländern (zumindest in denen mit annähernd ähnlichem Wärmebedarf im Winter). Grothofff: "Notwendig ist weiterhin eine EU-weite Koordination und Förderung von regenerativer Erzeugung." Man muss sich die Frage gefallen lassen, warum gerade in Deutschland die höchste Solarkapazität EU-Europas installiert ist, ebenso gibt es bessere Off-Shore-Windstandorte als die deutsche Nordsee. Langfristig könnten die Primärenergiepreise und sinkende Transportkosten (z. B. durch HÜG-Technik) eine Stromproduktion in Afrika (Solar, Wind) realistisch erscheinen lassen. Auch für diesen Fall sind EU-koordinierte Maßnahmen (vor allem bei der Schaffung der Transportwege, aber auch bei wirtschaftlichen/politischen Garantien) vorstellbar. Im Rahmen der Mittelmeerunion sind hier erste Ansätze erkennbar.
 

 

 

Auch wenn EVU heute immer noch mit Sorge nach Bonn und Brüssel zur Bundesnetzagentur sowie den EU-Energie- und Wettbewerbskommissaren schauen, ein Blick nach Berlin auf die Gesetze und Initiativen der Bundesregierung zum Thema Energie-Effizienz wäre mindestens genauso wichtig.

Durch den Rückgang des Energieverbrauchs sowie der zentralen Erzeugungsstrukturen sinkt deren Anteil an den Gesamtkosten (inklusive Transport und Verteilung) maßgeblich, steht somit mittelfristig auch nicht mehr so stark in der politischen Diskussion und der allgemeinen Öffentlichkeit.

Zur Erreichung der politischen Energie-Effizienz-Ziele werden Maßnahmen auf der gesamten Wertschöpfungskette (von der Umwandlungs- bis zur Nutzungseffizienz) sowie in allen Verbrauchssegmenten (Industrie, Gewerbe, Dienstleistung und privater Verbrauch) erforderlich sein. Hierbei erfordern wirksame Effizienzkonzepte allerdings eine abgestimmte Optimierung von Effizienzpotentialen in der Umwandlung sowie in der Verwendung von Energie. Die Marktspezialisierung von EVU auf Umwandlungs- und Erzeugungseffizienz und die von Unternehmen aus dem Bereich Bau, Architektur, Heizung-/Klimatechnik etc. auf die Nutzungseffizienz muss aufgehoben werden. Durch die zersplitterten Marktstrukturen auf Seiten des Gebäudes müssen hier die Initiative und Koordination vom EVU ausgehen.

  
Zentrale Veränderungen in den Marktstrukturen

 

Die zuvor beschriebenen Entwicklungen werden einige sehr grundlegende Veränderungen in der Marktstruktur induzieren. Ganz wesentlich wird der Marktanteilsverlust „klassischer“ EVU sein – wenn sie sich nicht zum Energie-Effizienz-Unternehmen wandeln – da zentrale Versorgungsstrukturen schrumpfen. Grothoff: "Diese Verluste würden zugunsten einer Vielzahl technischer Dienstleister erfolgen, welche das gesamte Produktspektrum Energie-Effizienz anbieten, insbesondere in einer Verbindung von Engineering und Produkt-Know-how."
 
Ganz maßgeblich wird das Privat- und Kleingewerbekundensegment der Energieversorger von den Veränderungen betroffen sein. In der Konsequenz müssen die Unternehmen, die sich mit Energie-Effizienz befassen, ihre Fokussierung auf Großkunden aufgeben und dem Kleinkundensegment mehr Aufmerksamkeit (Produktentwicklung, Marketing und Vertrieb) zukommen lassen.

Noch ist das Marktangebot – insbesondere in der Wahrnehmung der Kunden – leider eher energieträger- und technikorientiert. Ein Produktaufbau aus Nachfragesicht ist entscheidender Faktor zum Marktwachstum. Zentrale Rolle spielen hierbei Produkte, die aus Sicht des Kunden auf die Lieferung von „Endprodukten“, also Wärme, Licht, Kraft, abzielen und weniger auf einzelne Techniken.

Mit der Schaffung entsprechender Strukturen im EVU (zum Beispiel Geschäftsbereich Energie-Effizienz) kann ein Unternehmen bereits heute am Markt vorhandene Techniken und Produkte zu Energie-Effizienz-Produkten zusammenführen.

Wahrscheinlich wird auch der Verkehr zukünftig ein Wettbewerber um klassische Energieträger werden. Die Monokultur Öl wird aufgelöst werden zu einem differenzierten Energieträgermix, Strom wird eine wesentliche Trägerfunktion übernehmen. Die gewaltigen Energiebedarfsmengen sowie die Marktmacht, die finanziellen Mittel und die Endverbraucherkompetenzen der Öl- und Kraftstoffkonzerne könnten eine ernstzunehmende Bedrohung für klassische Energieversorger werden.

Abschließend sei noch erwähnt, dass Energie-Effizienz als Kooperationstreiber wirken wird. Chancenorientierte EVU können die bereits in das Thema Energie-Effizienz getätigten Investitionen nutzen, um sich am Markt zu profilieren, neue Partner zu gewinnen bzw. intensiver zu binden und die Basis für eigenen Absatz zu optimieren.


 
 

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Marcus Lehmkuhl

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